Pelletheizung Test

Pelletöfen und Pelletheizungen im Test

Jeder von uns möchte es im Winter kuschlig warm in der eigenen Wohnung haben. Bei den ständig steigenden Heizölpreisen machen sich viele Leute auf die Suche nach einer alternativen Lösung.

Eine moderne Pelletheizung (bzw. Pelletsheizung) ist eine nachhaltige Alternative, die sogar noch staatlich gefördert wird. Pellets sind eine erneuerbare Energiequelle, die in einer passenden Pelletsheizung verfeuert werden. Dabei erreichen moderne Zentralheizungen mit Pellets einen Wirkungsgrad von über 90 %. Die Kosten einer Pelletheizung, welche Förderungsmöglichkeiten es gibt und alle Vorteile findest du hier zusammengefasst.

Pelletheizung Test und Vergleich

Der Kauf einer Pelletheizung will gute überlegt sein. Schließlich handelt es sich um eine langfristige Entscheidung für die nächsten 15, 20 oder 25 Jahre. Vor dem Kauf einer Pelletheizung solltest du daher möglichst viele Informationen und objektive Berichte sammeln und die bestmögliche Wahl zu treffen.

Wir möchten dir die besten und beliebtesten Pelletheizungen näher vorstellen. Neben allen technischen Fakten wie Verbrauch, Kosten, Abmessungen etc. haben wir die Geräte auch bewerten und im Pelletheizung-Vergleich gegenübergestellt. Dadurch kannst du die Heizanlagen schnell und bequem vergleichen.

Funktionsweise einer Pelletheizung

Der Brennstoff (Pellets) wird periodisch der Heizungsanlage zugeführt. Hierfür kann eine Zuführung aus dem Pelletlager genutzt werden. Die Zuführung ist generell per Hand, und deutlich bequemer mit einem entsprechenden Förderband möglich.

Weiterhin verfügen die meisten Pelletheizungen über einen sogenannten Tagesbehälter, der als Speicher der Pellets dient. Dieser muss maximal einmal am Tag mit Pellets befüllt werden und sorgt automatisch dafür, dass immer die richtige Menge des Brennstoffs in die Brennkammern geleitet wird. In dieser Kammer werden die Pellets dann entsprechend verbrannt, wo hohe Temperaturen entstehen. Durch die somit entstehende Wärmeenergie wird das Wasser für den Heizungskreislauf erwärmt.

Der Wärmetausch findet über Rohre statt, die nahe der Brennkammer verlaufen und somit die Verbrennungswärme aufnehmen können. Anschließend wird die Wärmeenergie über das Wasser und die Heizkörper an die jeweiligen Wohn- oder Arbeitsräume abgegeben. Hierbei kühlt sich das Wasser dann wieder entsprechend ab, um dann wird zurück in die Pelletheizung gepumpt zu. Das Heizungswasser kann erneut erwärmen und den Kreislauf zugeführt werden.

Erzeugt die Pelletsheizung mehr Wärmeenergie als aktuell notwendig, ist es sinnvoll einen Warmwasserspeicher in den Heizkreislauf einzubinden. Hochwertige Anlagen verfügen direkt über einen solchen Wäreme-Speicher. Das erwärmte Wasser wird so lange gespeichert, bis es dem Heizsystem wieder zugeführt wird. Der Wärmeverlust bei einem solchen Warmwasserspeicher ist sehr gering, sodass hier ohne Weiteres eine Speicherung von mehreren Stunden möglich ist.

Schnittbild einer Pelletheizung (Biostar) mit Saugzuggebläse

Schnittbild einer Pelletheizung (Biostar) mit Saugzuggebläse von GUNTAMATIC Heiztechnik GmbH (CC BY-SA 3.0)

Pelletheizungen im privaten und öffentlichen Bereich

Bei einer Pelletheizungsanlage handelt es sich um eine standardisierte Heizung, die sowohl für private Wohnhäusern als industriellen Betriebe eignet. Inzwischen werden größere Pelletheizungen mit über 20 kW Leistung auch in öffentlichen Gebäuden genutzt.

Dabei haben sich Pelletsheizung als beliebte und umweltschonende Alternative zu Öl- oder Gasheizungen etabliert. Für die Erzeugung der Wärmeenergie, mit der entsprechend das Heizungswasser erwärmt wird, werden sogenannte Pellets verbrannt. Hierbei handelt es sich um Holzreste aus der Holzverarbeitung, die unter hohem Druck zu den kleinen zylinderförmigen Pellets gepresst werden.

Die Verbrennung der Pellets bringt mehrere Vorteile mit sich, auf die gleich noch detailierter eingegangen wird. Aus diesem Grund ist es kein Wunder, dass die Anzahl der verwendeten Pelletheizung in den letzten Jahren stark angestiegen ist.

Unterschiede zwischen den Pelletheizungen

Bei einer Pelletheizung handelt es sich um eine komplette Anlage für ein zentrales Heizungssystem. Diese unterscheiden sich auch deutlich von kleineren Pelletöfen, die nur einzelne Ziffer heizen.

Die zahlreichen Pelletheizungen unterscheiden sich in erster Linie in der Größe und der damit verbundenen Heizleistung. Die kleineren Pelletheizungen beginnen bei einer Heizleistung von 5 bis 12 kW. Diese Pelletheizungen kommen in den meisten Fällen in privaten Haushalten und Einfamilienhäusern zum Einsatz, die einen entsprechend kleinen Bedarf an Heizungswärme aufweisen.

Bei größeren Wohngebäuden, Gebäudekomplexen oder auch umfangreichen öffentlichen Immobilien, können hingegen Anlagen mit bis zu 50 kW an Heizleistung bieten. Für Industrielle Großbetriebe und eine großen Wohnanlagen gibt es noch Pelletheizungen mit einer Leistung jenseits der 50 kW. Die jeweiligen Pelletheizungen und Unterschiede werden jetzt noch detailierter vorgestellt.

Pelletöfen für Wohnungen

Die kleinsten Öfen mit Pellets-Befeuerung sind die so genannten Pelletsöfen. Mit einer Heizleistung im Bereich von 4 bis 8 kW sollen die Anlagen keine Zentralheizung ersetzten, sondern werden direkt im Wohnraum aufgestellt.

Dementsprechend kleiner ist auch der Pelletkessel, in dem der Brennstoff sicher aufbewahrt wird. In der Regel reicht der Vorrat in dem Kessel nur für wenige Tag und muss häufiger nachbefüllt werden. Brennstoffzufuhr und die Verbrennung der Pellets werden automatisch geregelt, nur die Asche muss noch manuelle entfernt werden. Die kleinen Pelletsöfen beginnen ab etwa 2500 Euro und werden natürlich auch staatlich gefördert.

Eine Besonderheit sind die wasserführendeden Pelletöfen, die in den Wassertaschen zusätzlich Wasser wärmen. Das Warmwasser kann mit dem Warmwasserkreislauf der Zentralheizung gekoppelt werden um diese zu unterstützen.

Schicker Pelletofen für die Wohnung

Schicker Pelletofen für die Wohnung von Shannon Ritter (CC BY-NC 2.0)

Pelletheizung als Zentralheizung

Wer die Anschaffung einer neuen Zentralheizung plant, oder die bestehende ersetzen möchte, finde auch passende Pelletheizungen. Hier können Pellet-Zentralheizungen mit einer Nennwärmeleistung von 3,9 kW und aufwärts eingesetzt werden. Die Geräte eignen sich bestens für Ein- und Zweifamilienhäuser. Generell bieten sich hier Pelletheizungen mit einer Leistung von 10 bis 25 kW an. Wer noch mehr Leistung für eine größere Wohnanlage benötigt, sollte sich Kombi- bzw. Hybrid-Heizungen ansehen, die auch Brennholz, Scheitholz und Hackschnitzel verarbeiten.

Ebenfalls sollte bei der Größe einer solchen Heizungsanlage bedachte werden, dass große Mengen von Pellets benötigt werden, um die gewünschte Heizleistung zu erreichen. Einige der Anlagen verfügen dabei über Aufhängesysteme oder eine Hubtechnik, um die benötigten Mengen an Pellets, dauerhaft und fast voll automatisch der Verbrennung zuzuführen. Nur auf diese Art kann eine andauernde gleiche Heizleistung erreicht werden, die für eine ausreichende Wärme in den Immobilien sorgt.

Vorteile von Pelletheizungen

Als Nutzer einer Pelletheizung kannst du mit zahlreichen Vorzügen bei der Verwendung rechnen. Hierzu gehört, dass die Pellets im Bezug zur Heizleistung deutlich günstiger ist als Heizöl. Die gepressten Holzreste haben einen Brennwert von 5kWh/kg und damit in etwa die Hälfte von einem Liter Heizöl. Umgerechnet lässt sich mit den Pellets eine kW/h für 0,02 Euro einkaufen.

Geringere Heizkosten

So spart eine Pelletsheizung jährlich, je nach Verbrauch, einen 3- bis 4-stelligen Betrag an Heizkosten. Bei den Wartungskosten und Kaminkehrer sind die Heizanlagen gleichauf mit vergleichbaren Ölanlagen. Die neuen Pelletheizungen sind wartungsarm und laufen stabil Jahre lang ohne Probleme zu zeigen.

Umweltschonender Brennstoff

Ein weiterer Vorteilen einer Pelletheizung ist, dass ein regnerativer Brennstoff verwendet wird, der die Umwelt schont. Die bei der Verbrennung der  Pellets entstehenden Gase können heute umfangreich und gut gefiltert werden. Somit wird kaum Feinstaub an die Außenluft abgegeben. Durch die kleinen Lufteinschlüsse in den Pellets, die durch die Pressung entstehen, entstehen besonders hohe Temperatur bei der Verbrennung. Dementsprechend höher fällt die Heizleistung aus. Die Form der Pellets unterstütz ein langes Brennen der kleinen Holzstäbe.

Pelletheizung-Tests

Wenn du professionellen Heizunghändler in der Nähe hast, findest du viele Hintergrundinformationen und Pelletheizung Tests im Internet. Der Kauf einer kompletten Pellets ist heutzutage über den Fachhändler und das Internet möglich. Nach dem Erwerb werden die Anlagen dann von Fachmännern eingebaut. Hierbei kann eine alte Heizungsanlage, einfach und schnell durch die neue Pelletheizung ersetzt werden.

Staatliche Förderung

Last but not least. Ein starker Grund, sich für eine Pelletheizung zu entscheiden ist die staatliche Förderung. Käufer in Deutschland können eine Förderung beantragen um die Kosten zu senken. Details findest du im Artikel zur Förderung.

Förderung einer Pelletheizung in Deutschland

Das deutsche „ Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit“ bietet ein Marktanreizprogramm für alle Käufer einer Holzpelletheizung an. Kunden können einen Zuschuss von 1.400 Euro erhalten, wenn sie sich für einen wasserführenden Pelletofen entscheiden.

Sollte ein Pelletkessel ohne Pufferspeicher erworben werden, beträgt der mögliche Zuschuss bereits knapp 2.400 Euro. Hierbei muss die mögliche Kesselleistung zwischen 5,0 und 66,6 kW liegen. Wer einen Pelletkessel mit neuem Pufferspeicher von minimal 30 Litern erwirbt, erhält durch die Förderung sogar satte 2.900 Euro. Bei diesen Anlagen darf die maximale Leistung nicht über 80,5 kW liegen.

Zusätzlich zu diesen Zuschüssen, erhalten die Käufen einen Boni , wenn sie gleichzeitig zu der Pelletheizung noch eine „förderfähige thermische Solaranlage“ installieren. Auch eine Anlage für die solare Warmwasserbereitung in Komplikation mit der Pelletheizung wird durch Boni belohnt. Die Montage eines Abgaswärmetauschers, der zur Steigerung von dem Wirkungsgrad genutzt dient, wird ebenfalls unterstützt. Letztlich erhalten deutsche Kunden noch einen Bonus, wenn sie einen Partikelfilter installieren, der den Gehalt des Feinstaubs in den Verbrennungsgasen noch weiter senken kann. Je nach Installation fällt die „Innovationsförderung“ dann unterschiedlich hoch aus.

Sicherheit von Pelletsheizungen

Die Verwendung der Pellets als Brennstoff macht es nötig, dass die eine Pelletheizung über Sicherheitsmaßnahmen verfügen, die ähnlich wie bei Öl- oder Gasbrenner ausfallen sollten. Hierzu gehört, dass die Anlage über eine Rückbrandsicherung verfügt. Auf diese Art wird ein Rückbrand über den Zubringer oder dem Lagerbereich der Pellets unmöglich gemacht.

Der Feuerraum verfügt über eine Unterdruckregelung, die verhindert, dass brennbare oder giftige Gase aus der Anlage austreten können. Letztlich weisen vor allem die kleinen Pelletheizungsanlagen bis 25 kW sogenannten Sicherheitswärmetauscher auf. Hierbei handelt es sich um einen Überhitzungsschutz, der verhindert, dass eine zu hohe Temperatur in dem Kessel erreicht wird. Der Wärmeaustausch, um die Temperaturen zu regulieren, findet dabei über kaltes Wasser statt, das automatisch in den Wärmetauscher geleitet wird, wenn die Höchsttemperatur überschritten wird.

Sicherheit von Pelletsheizungen

Die Verwendung der Pellets als Brennstoff macht es nötig, dass die eine Pelletheizung über Sicherheitsmaßnahmen verfügen, die ähnlich wie bei Öl- oder Gasbrenner ausfallen sollten. Hierzu gehört, dass die Anlage über eine Rückbrandsicherung verfügt. Auf diese Art wird ein Rückbrand über den Zubringer oder dem Lagerbereich der Pellets unmöglich gemacht.

Der Feuerraum verfügt über eine Unterdruckregelung, die verhindert, dass brennbare oder giftige Gase aus der Anlage austreten können. Letztlich weisen vor allem die kleinen Pelletheizungsanlagen bis 25 kW sogenannten Sicherheitswärmetauscher auf. Hierbei handelt es sich um einen Überhitzungsschutz, der verhindert, dass eine zu hohe Temperatur in dem Kessel erreicht wird. Der Wärmeaustausch, um die Temperaturen zu regulieren, findet dabei über kaltes Wasser statt, das automatisch in den Wärmetauscher geleitet wird, wenn die Höchsttemperatur überschritten wird.